Da ich gerne in der Natur unterwegs bin, komme ich auch immer mal wieder an einer der zahlreichen Kapellen vorbei. Als gebürtige Thurgauerin bin ich kirchentechnisch in der Reformierten Landeskirche aufgewachsen und bin ihr auch treu geblieben. Kapellen sind also nicht die ersten Gotteshäuser die ich kennengelernt habe. Sie gehören hier im katholisch geprägten Gebiet aber ganz einfach zum Landschaftsbild.
Obwohl ich "finanztechnisch" nicht zur Pfarrei Jaun gehöre, erfahre ich in persönlichen Gesprächen im Alltag doch das eine und andere, was die Kirchgänger hier beschäftigt. Persönliche Gespräche gehören meiner Meinung nach aber nicht in die Öffentlichkeit.
Neu ist Céline Ruffieux die offizielle, verantwortliche Person in der organisatorischen Leitung der Pfarrei auf "Kantonsebene". Und neu sind die Infos zur Messe in Jaun und Im Fang im Feuille dominicale zum entnehmen. Dieses erscheint immer Donnerstags.
Nebenstehende Mitteilung habe ich ebenda gefunden. In meinem Whatsapp Kanal "Leben und Leute in Jaun" werde ich versuchen, die Neuerscheinung jeweils zu veröffentlichen um den digitalen Weg etwas abzukürzen.
Selbstverständlich dürfen auch Nichtkirchgänger den Kanal abonnieren um auf dem Laufenden zu bleiben, was in und um Jaun so passiert.
Es lohnt sich übrigens auch, die Kapelle von Notre Dame de l'Evi zu besuchen. Den Tip habe von einem Kirchgänger bekommen und eine mir unbekannte Landschaft im Greyerzerland entdeckt.
2019 hat der letzte Jodlerabend des Jodlerklub "Chörblifluh" in Jaun stattgefunden. Seit 7 Monaten proben neue und erhaltene Jodler zusammen mit dem neuen Dirigenten Reto Stadelmann. Dem Entlebucher gefällt es sichtlich in Jaun und er hat es geschaft, in kürzerster Zeit mit den motivierten Sängern ein neues Repertoire einzuüben.
Zu dem gelungenen und abwechslungsreichen Abend, zu dem auch die Theatergruppe beigetragen hat, kann nur gratuliert werden. Noch vor einem Jahr glaubte niemand an die Wiederbelebung des Jodlerklubs. So gründeten die erwachsenen Kinderjodler einen eigenen Verein (Folkloreverein Gastlosestimmeg), zusammen mit den Kinderjodler. Reto wusste die anwesenden Zuhörer zu ermuntern, beide Verein zu unterstützen, damit die kulturellen Aktivitäten im 600 Seelendorf erhalten bleiben.
Reto's Vater Franz Stadelmann war ebenfalls anwesend und erfreut über die Darbietungen, an denen er am Schluss mitwirkte.
Man darf gespannt sein über weitere musikalische Innovationen in Jaun.
Einmal mehr eher zufällig sah ich die digitale Einladung zur Zuchtfamilienschau bei Mooser's. Wer Zeit und Lust hätte, sei herzlich willkommen, hiess es auf dem WhatsApp Status. Da ich den Betrieb regelmässig für Milchkontrollen besuche, kenne ich zwar die Namen der Kühe. Wie sie jedoch untereinander verwandt sind, damit habe ich mich noch nie befasst. Von früheren Zuchtfamilienschauen in der Praz Jean und im Forny kannte ich jedoch die Voraussetzungen damit eine Zuchtfamilie bewertet wird. Nicht jeder Züchter nimmt den Aufwand der Punktierung auf sich. Bei Mooser's waren viele Hände mit den Vorbereitungen beschäftig, was auch von den Bewertern gewürdigt wurde. Für die Zuchtfamilie der Stammkuh Anja gab es mit 63 Punkten eine Auszeichnung in der Kategorie C. Für die allererste Teilnahme waren die Züchter der Familie zufrieden und beim geselligen Teil des Anlasses wurde bei einem reichhaltigen Apero fleissig diskutiert und ausgetauscht. Im Bergebiet ist Viehzucht eine grosse Herausforderung, aber nicht unmöglich. So darf auf weitere Zuchtfamilien in Jaun gehofft werden.
"Die Klubhütte des SC Im Fang darf am 23. Juni 2024 sein goldenes Jubiläum feiern, wozu alle Mitglieder und Ehrenmitglieder herzlich eingeladen sind. Vor allem die damals Aktiven sollen sich vor Ort treffen und austauschen."
Das berichtete mir Henri Schuwey vorgestern an unserem Küchentisch, mit seinem Wunsch, dass ich einen Artikel für das Echo aufsetze. Gesagt, getan und gestern packte ich mein digitales Arbeitsinstrument ein um mich vor dem Steinbergli zum Schreiben an den Tisch zu setzen. Schon bald hörte ich Stimmen und kurz darauf traten Paul und Henri aus der Hütte.
Während sie die Wasserleitung wieder in Gang brachten, schrieb ich den gewünschten Artikel und nach einer Stunde sassen wir zusammen und überarbeiteten den Text. Ich bekam die Erlaubnis, die Zeilen auch auf dem Blog zu veröffentlichen, et voilà.
Jodlerfeste sind für alle Jodler immer ein Jahreshöhepunkt. Es wird geprobt für den Wettvortrag um sein Können unter Beweis zu stellen. Wichtiger ist meist der gesellige Teil, auf dem Festgelände wird spontan mit bekannten und unbekannten Jodler zusammen gesungen und gefeiert.
Am Westschweizerischen Jodlerfest in Raron waren gleich 3 Formationen aus Jaun vertreten. Mit allen Begleitpersonen zusammen hätten wir eine gutbesuchte Gemeindeversammlung durchführen können, wurde gespasst.
Die musikalische Qualität der vorgetragenen Lieder war sehr überzeugend und es durfte viel Lob vom Publikum entgegen genommen werden.
Der Jodlerklub Chörblifluh und die Jodlergruppe Gastlosekläng wurden von der Jury mit einer wohlverdienten 2 und der Bestnote 1 ausgezeichnet, die Kinderjodler bekamen, wie üblich bei Nachwuchsformationen, eine gute, schriftliche Bewertung.
Herzliche Gratulation allen kleinen und grossen Jodler und ihren musikalischen Leitern für ihre schwingenden Klänge!
Ein Jubiläum sollte gefeiert werden. Dieser Tage vor 10 Jahren stellte ich meinen ersten Blogeintrag online. Bekanntlich blieb es nicht bei dem Einen. Die Winternacht Wanderung von der Bergstation des Sessellifts ins Tal war der Grund für die ersten Zeilen 2014.
Zehn Jahre ist schon ein beachtliches Alter für einen Blog, vorallem in dieser schnelllebigen, digitalen Zeit. WhatsApp war damals gerade 5 Jahre alt, E-mails wurden noch nicht halb soviel versandt wie heute.
Zu einem Jahreswechsel stehen immer Rückblicke an und es werden Ziele für das nächste Jahr festgesetzt. So habe ich mir vorgenommen, im kommenden Jahr ab und zu auf einen Blogartikel der letzten 10 Jahre aufmerksam zu machen. Dies wie es heute üblich ist, via WhatsApp Kanal. Was mir das jubiläumsjahr sonst noch bescherren wird, davon werde ich in einem Jahr berichten.
