Alpwirtschaft

Alpwirtschaft · 20. Juni 2017
In diesem Jahr kann bei den heissen Temperaturen schon früh das Heu auf den Alpwiesen eingefahren. Wo im Winter die Skifahrer über die Pisten zur Talstation saussen, bin ich dieser Tage beim "Sommerservice" dabei. Statt Pistenfahrzeuge sind Ladewagen unterwegs, statt Schneeschaufeln Heurechen und -gabeln. Auf der Eu wird das Heu nicht nur als Tierfutter verwendet, auch die Touristenseele wird damit verwöhnt.

Alpwirtschaft · 01. April 2017
Gestern war ich wie jedes Jahr um diese Zeit im Bärlauch. Während dieser nur im Frühling präsent ist, steht das Bienenhaus von Rafael Julmy schon lange an diesem idyllischen Südhang. Er und sein Sohn kümmern sich um die Imker-Frühlingsarbeiten und so musste mein Bärlauch warten, da ich den Zweien über die Schultern schauen durfte.

Alpwirtschaft · 29. Juli 2016
Sommersaison ist auch Heuersaison. Schon seit ein paar Jahren helfe ich auf der Eu beim Rechen mit. Wo die Maschinen nicht hinkommen, braucht es immer noch Menschen. Hinter der Eu gibt es einige steile Hänge die auch rutschig sind. Dieses Heu ist unter Dach und Fach. Heute war nun das Meisterstück angesagt, das Wildheu im Münchenberg.

Alpwirtschaft · 18. Juli 2016
Baustellen haben momentan Hochkonjunktur im Tal. Ob Jaun oder Im Fang, über die Dorfdurchfahrt, das Hotel Wasserfall, der Kantonsstrasse von Charmey her oder diverse private Neubauten und Renovationen von Wohnhäusern. Die Baustelle im Bizali findet weniger Beachtung, ich bin jedoch schon vor ein paar Wochen neugierig gegen den Tossen gefahren. Die Arbeiten waren mehrmals wegen dem Regenwetter unterbrochen. Ein Wasserreservoir, die Vorsorge für trockene Sommer, scheint dieses Jahr nicht...

Alpwirtschaft · 25. Juni 2016
Vor einigen Jahren lass ich in einer Zeitung den Titel "Ohne den Menschen würden die Bienen nicht überleben". Ich fand das die Spitze menschlicher Arroganz, einmal mehr soll der Mensch Herrscher über die Natur sein, das ist schlichtweg nicht möglich! Da ich aber keine Ahnung von Bienen hatte, wollte ich wissen, wie es zu solch Meinungen kam die nach meinem Gutdünken masslos übertrieben sind und begann zu recherchieren.

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