Im April habe ich eine einjährige Ausbildung in der Landwirtschaft begonnen. Selbstverständlich bin ich die Älteste in der Klasse und lerne nebenher mit dem Jugendslang auch eine weitere "Sprache"
(dä Lehrer figgt min Chopf!?...). Zum offiziellen Lernprogramm gehört Praxis in Form von Arbeitstunden, die auf einem direktzahlungsberechtigten Bezugsbetrieb absolviert werden müssen.
Genau wie die Olma hat der World Cheese Award 2025 (WCA) eigentlich nichts mit Jaun zu tun. Dachte ich mir jedenfalls gestern. Deshalb habe ich meine Erlebnisse auf meiner privaten Webseite gestgehalten. Bis ich heute morgen eines Besseren belehrt wurde. Offensichtlich war doch ein Jauner Käse am WCA 2025 in Bern, genau wie ich. Nur wussten wir nichts von einander...
Letzten Herbst stand ich für die "Fans of Switzerland" vor der Kamera um in Deutschland Werbung für die Region Fribourg zu machen. Die Beschschreibung der Protagonistinnen fanden auch den Weg zum ZDF. Sie fanden die Beschreibung Berglerin und Milchkontrolle interessant und fragten an, ob ich bereit wäre für eine Reportage über meine Tätigkeit. Ich fand wieder mal keinen Grund Nein zu sagen und gestern war Drehtag. Titel des Beitrags: Mit Marlies auf Milchkontrolle.
FN Artikel vom 6. Januar 2025, Maria Kafantari
Die Klauenkrankheit Moderhinke befällt viele Schafe in der Schweiz. Schafhirt Stephan Buchs erklärte uns, wie der Kanton auf diese Krankheit testet und was danach mit den Tieren passiert.
Einmal mehr eher zufällig sah ich die digitale Einladung zur Zuchtfamilienschau bei Mooser's. Wer Zeit und Lust hätte, sei herzlich willkommen, hiess es auf dem WhatsApp Status. Da ich den Betrieb regelmässig für Milchkontrollen besuche, kenne ich zwar die Namen der Kühe. Wie sie jedoch untereinander verwandt sind, damit habe ich mich noch nie befasst. Von früheren Zuchtfamilienschauen in der Praz Jean und im Forny kannte ich jedoch die Voraussetzungen damit eine Zuchtfamilie bewertet wird.
Die Hitzewelle der letzten Woche hat viel Arbeit und Schweiss bescherrt, jedenfalls für diejenigen die draussen gearbeitet haben. Wer meinen WhatsApp Status verfolgt, konnte sozusagen "live mitheuen". Obwohl wir neuerdings frühmorgens und ende Nachmittag am Schatten ausgerückt sind, haben uns die heissesten Tage einiges abverlangt. Hilfreich sind jeweils die Erfahrungen um den Zeitaufwand der letzten Jahre und die technisches Hilfsmittel, die keiner mehr missen möchte.
Ich bin seit einem Monat oft im "Chline Mung" mit Schwentschere bewaffnet unterwegs. Die Internetverbindung ist da oben so gut wie inexistent. Es ist aber einiges los und ich fotografiere gerne was sonst nur wenige sehen. Die Strasse in den Stiereritz wird saniert, Feuchtgraben geöffnet und seit ein paar Tagen im Sonnenhalb gemolken.
Statt viel zu schreiben, stelle ich hier Bilder der letzten Wochen ein, einige habt ihr vielleicht schon auf meinem WhatsApp Status gesehen.