Jauner alpbetriebe

z'Bärg

In den Sommermonaten weiden Kühe, Schafe, Ziegen und Esel auf den Jauner Alpweiden. Eine Alp wird auf Jaundeutsch "Bärg" genannt.

Chüjerbuebe

Chüjerbuebe und -meitleni sind grössere Jaunerkinder die ihre Sommerferien z'Bärg verbringen um bei der Abreit mitanzupacken.

Bienen

Tamen a proposito, inquam, aberramus. Non igitur potestis voluptate omnia dirigentes aut tueri aut retinere virtutem.


Unerhört

Gestern war ich wie jedes Jahr um diese Zeit im Bärlauch. Während dieser nur im Frühling präsent ist, steht das Bienenhaus von Rafael Julmy schon lange an diesem idyllischen Südhang. Er und sein Sohn kümmern sich um die Imker-Frühlingsarbeiten und so musste mein Bärlauch warten, da ich den Zweien über die Schultern schauen durfte.


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Schutzhunde verängstigen Wanderer

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FN vom 16.08.2016
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Wildheuen

Sommersaison ist auch Heuersaison. Schon seit ein paar Jahren helfe ich auf der Eu beim Rechen mit. Wo die Maschinen nicht hinkommen, braucht es immer noch Menschen. Hinter der Eu gibt es einige steile Hänge die auch rutschig sind. Dieses Heu ist unter Dach und Fach.

Heute war nun das Meisterstück angesagt, das Wildheu im Münchenberg.


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Wasser auf Reserve

Baustellen haben momentan Hochkonjunktur im Tal. Ob Jaun oder Im Fang, über die Dorfdurchfahrt, das Hotel Wasserfall, der Kantonsstrasse von Charmey her oder diverse private Neubauten und Renovationen von Wohnhäusern. Die Baustelle im Bizali findet weniger Beachtung, ich bin jedoch schon vor ein paar Wochen neugierig gegen den Tossen gefahren. Die Arbeiten waren mehrmals wegen dem Regenwetter unterbrochen. Ein Wasserreservoir, die Vorsorge für trockene Sommer, scheint dieses Jahr nicht gerade aktuell. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.


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Kontrollierte Wildbienen

Vor einigen Jahren lass ich in einer Zeitung den Titel "Ohne den Menschen würden die Bienen nicht überleben". Ich fand das die Spitze menschlicher Arroganz, einmal mehr soll der Mensch Herrscher über die Natur sein, das ist schlichtweg nicht möglich! Da ich aber keine Ahnung von Bienen hatte, wollte ich wissen, wie es zu solch Meinungen kam die nach meinem Gutdünken masslos übertrieben sind und begann zu recherchieren.


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Alpaufzug Im Fang

Traditonellerweise ziehen anfangs Mai die Kuhherden vom Tal auf die Alp. Die meisten Tiere werden heutzutage im Anhänger transportiert da der Verkehr auf der schnellen Kantonsstrasse beträchtlich und nicht ungefährlich ist. Die Familie Jaggi nimmt die Strecke von der Praz Jean bis Im Fang trotzdem mit den Vierbeinern unter die Füsse und ich durfte sie gestern Abend begleiten.


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Jauner Käse im Blätterwald

Gestern war die Titelseite der Freiburger Nachrichten den Jaunern gewidmet, genauer den Bauern, dem Gemeinderat und dem Projekt 'Neubau Käserei Jaun'.

Im Blog habe ich anfangs Jahr darüber berichtet, der Blätterwald der Medien war fleissiger.

In meinen Augen wird der Sortenorganisation zu wenig Beachtung geschenkt. Um den schwarzen Peter nicht ständig weiterschieben zu schieben, wäre ein Mediator zwischen den Parteien wohl angebracht.

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Mit Breitling hochhinaus

Ernest Schneider ist wohl jedem Jauner ein Begriff. Er war bis zu seinem Tod am 5. Mai dieses Jahres CEO und VR Präsident der Breitling AG. Bekannt ist er in Jaun weniger wegen den renommierten Uhren im Aviatik und Nautik Bereich, der untere und obere Chüebode jedoch gehören ins Allgemeinwissen jedes Bewohners. Dass diese von Ernest Schneider erschlossen und renoviert wurde ist keine Selbstverständlichkeit. Die Finanzierung des Strassenbaus um die Hütten auch mit einem Geländefahrzeug zu erreichen, wäre für einen "Normalbürger" gar nie möglich gewesen. Ernest Schneider konnte sich dieses Vorhaben aber leisten und hat es auch umgesetzt.

Er ist 94 jährig verstorben und zur "Chilbi" und einer Gedenkmesse  waren eine seiner Töchter, ein Dutzend Jauner und die Kinderjodler im oberen Chüebode anwesend. Da auch wir eine Kinderjodlerin haben, war ich vor Ort und berichte gerne von einem weiteren abgelegenen und eher unbekannten Winkel im Jauntal.

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Über Bienen und Gott und die Welt

Das Thema Bienen ist momentan in aller Munde und macht auch vor dem Jauntal nicht halt. In den 90er Jahren war der Wald am sterben, nun sind es die Bienen. Der Film "More Than Honey" hat einen wahren Rettungsschub ausgelöst mit zum Teil zweifelhaften Auswüchsen.

Im Jauntal sind die Bergweiden am verwalden und die Imker am älter werden. Auch wenn das Thema immer mal wieder im "Echo vom Jauntal" auftaucht, der Nachwuchs bleibt aus.

Gestern Abend kam ich am Bienenstand von Gabriel Buchs vorbei und beobachtete eine kleinen Bienentraube auf dem Flugbrett. Was die wohl vorhaben, zum ausschwärmen ist es doch noch zu früh.

Heute vormittag bin nochmals hin und habe Gabriel selber angetroffen. Daraus hat sich ein interessantes Gespräch über die Bienen und Gott und die Welt ergeben. 

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Landfrauen Power

Die Jauner Landfrauen haben einmal mehr mit ihren farbenfrohen Trachten Gäste in Jaun betreut. Damit wird die Tradition von Vereinsleben, Dienst in der Gesellschaft und dem schönen Brauch Trachten zu tragen, aufrecht erhalten. Gäste von Nah und Fern wissen das zu schätzen. So hielt der Freiburgische Alpwirtschaftlicher Verein ihre Jahresversammlung ausnahmsweise zum zweiten Mal in Folge im Schulhaussaal in Jaun ab.

So kamen die aktiven Landfrauen erneut in Kontakt mit einfachen Armailli des ganzen Kantons sowie mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Besonders herzlich empfangen wurde Bischofsvikar Nicolas Glasson, ebenfalls ein sehr gern gesehener Gast.

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